5.4 Schaltklinkenmaschinen
Das Schaltklinkenrad (Abb. 33) entwickelte der Ingenieur Christel Hamann um 1925 in Berlin.
Christel Hamann ist auch bekannt durch die Rechenmaschine
Gauß, die
ähnlich dem Staffelwalzenprinzip arbeitete, und durch seine
Proportionalhebelmaschinen der Marke Euklid.
Zur Einstellung eines Schaltklinkenrades auf die Anzahl der Zähne,
um die ein Zahnrad des Ergebniswerkes
bei einer Drehung weitergestellt werden soll, wird im Einstellzahnrad mit dem
Einstellhebel eine Sperre an die gewünschte Position gesetzt, die sich nach
der entsprechenden Anzahl von Zähnen bei der Drehung selbst wieder
lösen kann.
Schaltklinkenmaschinen sehen den Sprossenradmaschinen äußerlich
sehr ähnlich und sind auch in der Bedienung vergleichbar.
Deutsche Telefonwerke und Kabelindustrie AG, Hamann GmbH Berlin
1958 wurde die Hamann GmbH von SMC Marchant übernommen.
Die Entwicklungsstadien und Merkmale der verschiedenen Typen der Hamann Manus sind in einer separaten Übersicht zusammengestellt.
Hamann Manus C
Serien-Nr. 6629, gebaut um 1935,
9 x 8 x 13, automatische Division, Handbetrieb, Löschung mit 2
Flügelmuttern (Abb. 207)
Type C2b: gerade, abgedeckte Lagerung der Kurbelachse und Kunststofftaste am
Schlittentransporthebel am Kurbelblock
Hamann Manus E
Serien-Nr. 8559, gebaut 1936,
9 x 8 x 13, automatische Division, Handbetrieb, Löschung mit Hebeln
rechts und links am Wagen,
mit Anleitung (Abb. 25)
Typ E1: mit Zahnschiene im Sockel
Hamann Manus F
Serien-Nr. 15528, gebaut 1954,
9 x 8 x 13, automatische Division, Handbetrieb, Löschung mit 2 Hebeln
rechts am Wagen (Abb. 129)
Das Modell F entspricht dem Modell R, hat nur keine
Rückübertragungsfunktion.
Hamann Manus R
Serien-Nr. 48672, gebaut um 1958,
9 x 8 x 13, automatische Division, Rückübertragungsfunktion,
Handbetrieb, Löschung mit 2 Hebeln rechts am Wagen, mit
Anleitung (Abb. 287)
Hamann Elma
Serien-Nr. 6473 EL, gebaut 1941,
9 x 8 x 13, automatische Division, Elektroantrieb, Handbetrieb
möglich, Kurbel nachgebaut (Abb. 117)