5.4 Schaltklinkenmaschinen

Das Schaltklinkenrad (Abb. 33) entwickelte der Ingenieur Christel Hamann um 1925 in Berlin. Christel Hamann ist auch bekannt durch die Rechenmaschine Gauß, die ähnlich dem Staffelwalzenprinzip arbeitete, und durch seine Proportionalhebelmaschinen der Marke Euklid.
Zur Einstellung eines Schaltklinkenrades auf die Anzahl der Zähne, um die ein Zahnrad des Ergebniswerkes bei einer Drehung weitergestellt werden soll, wird im Einstellzahnrad mit dem Einstellhebel eine Sperre an die gewünschte Position gesetzt, die sich nach der entsprechenden Anzahl von Zähnen bei der Drehung selbst wieder lösen kann.
Schaltklinkenmaschinen sehen den Sprossenradmaschinen äußerlich sehr ähnlich und sind auch in der Bedienung vergleichbar.


© Wolf-G. Blümich, Stand: 27.12.2015