Nach nun fast zwei Jahren Arbeit freue ich
mich über die eigene Drehorgel. So eine selbst gebaute Drehorgel
lädt natürlich zum Experimentieren ein. Und es gibt bestimmt
immer wieder etwas zu verbessern. Insofern wird sie
eigentlich nie fertig. Da jetzt aber ein Stand erreicht ist, der so
etwa mit den Ideen übereinstimmt, die ich hatte, als ich das
Projekt begann, möchte ich hier das Bautagebuch beenden.
Künftige Veränderungen werden dann hier eingefügt.
Rückwirkend betrachtet habe ich in dieser Zeit viele neue
Erfahrungen im Umgang mit Werkzeugen gesammelt und bin weiterhin von
Arbeiten mit Holz begeistert. Etliche sinnvolle Werkzeuge sind im
Zusammenhang mit dem Drehorgelbau in meiner Werkstatt dazu gekommen. Am
eindrucksvollsten aber war die Erfahrung, dass so ein umfangreiches
Projekt nur schwer alleine zu schultern ist, sondern besser mit der
Hilfe Gleichgesinnter zu bewältigen ist. Und hier bot das Internet
die Möglichkeit unkompliziert Kontakte zu knüpfen, zu
kommunizieren, Hilfe zu bekommen und Erfahungen auszutauschen.
Ich möchte nun all denen danken, die mich bei der Verwirklichung
dieses
Vorhabens unterstützt haben. Besonders erwähnen möchte
ich folgende Mitstreiter:
Ohne die Baubeschreibung von Walter
Höffle wäre diese Drehorgel nicht entstanden. Seine
Bauzeichnungen und Erläuterungen sind die Grundlage für viele
Orgelbauprojekte in mehreren Kontinenten der Erde. Danke für die
Erarbeitung und Veröffentlichung dieser Baubeschreibung. Walter
Höffle hat
sich zurückgezogen und überlässt jetzt den Vertrieb
der Beschreibung Wiel Geraats.
Dann danke ich Ulrich
Stille, der mich bei meinen ersten Überlegungen, wie ich zu
einer eigenen Drehorgel kommen könnte, beriet. Er machte mich auf
die Baubeschreibung von Walter Höffle aufmerksam und war bei
etlichen Fragen zu Einzelheiten des Aufbaus per E-Mail oder telefonisch
sehr hilfreich.
Eine sehr große praktische Hilfe war Klaus
Ospelt. Er hat in seiner Tischlerwerkstatt die Pfeifen und die
große Rolle für das Notenband angefertigt und stand für
viele Fragen per E-Mail oder telefonisch zur Verfügung. Danke,
Klaus!
Als die Metalldrehteile für die Steuerung gebraucht wurden,
geriet das Projekt etwas ins Stocken, bis sich Lutz R. aus der
Nachbarschaft anbot,
die Teile mit der Unterstützung von Kollegen herzustellen. So
entstanden der Steuerungsblock, die Kurbelwelle und die Lager,
Räder und Wellen
für den Transport des Notenbandes. Euch allen herzlichen Dank!
Allen, die nun auch eine Drehorgel bauen, wünsche ich viel Erfolg.